Tag 13 – 20: Freitag – Freitag
Nach einigen Tagen Abstinenz vom Blog nun eine größere Hereingabe -
Wir sind hier nicht besonders gut vernetzt und daher erscheinen die letzten Einträge nun gesammelt..... viel Spass
Freitag:
Am Freitag ging es von Florenz Richtung Süden an die
Amalfiküste. Nach einer zunächst unkomplizierten Fahrt bei bestem Wetter
erreichten wir nach etwa 6 Stunden Neapel.
Bei leichtem Regen ging es direkt durch in Richtung Sorrento
(Golf von Neapel). Nachdem der Fahrer des Gespannes in noch emotional stabiler,
jedoch schon leicht irritierbarer Stimmung, ob der bevorstehenden Küstenstrasse,
konnte er, bei den ihn begrüßenden Serpentinen,
die Fahrt zunächst gelassen fortsetzen. Die Laune wurde jäh, durch einen
endlos erscheinenden Stau vor Sorrento getrübt. Nach etwa 45 minütigem stop and
go konnten wir in jetzt deutlich engeren und gewunderenen Strassen die Reise
zum Endziel „Camping Nettuno“ (Bucht: Marina del Cantone - Golf von Salerno)
fortsetzen. Wir konnten auf dem sehr vollen Gelände mit etwas Glück einen
goßartigen, Standplatz bekommen. Der Feiertag am Donnerstag wurde wohl von
vielen Italienern für ein verlängertes Wochenende genutzt, so dass entsprechende
Personenmengen den Platz bevölkerten. Wir bauten nach einer endgültigen Reisezeit
von gut 8 Stunden nur das Notwendigste auf und genossen den noch regnerischen
Abend bei Meeresblick aus unserem Fenster.
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| Blick hinten aus dem "Schlafzimmer" |
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| Blick links in die Bucht |
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| Blick nach rechts |
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| Blick vom Wasser auf den Platz- Wir liegen in der Mitte zwische den Bäumen |
Samstag
Am folgenden Tag waren weiterhin Wolken und Regen angesagt. So beschlossen wir uns, zwecks der Besorgung von Grundnahrungsmitteln,auf den Weg (zurück) nach Sorrento zu machen.
Sorrento ist eine sehr hübsche kleine Stadt mit wunderschöner
Klippe, Gärten und eine kleinen aber feinen Zentrum. Hier konnten wir zum
ersten mal die Limoni di Sorrento bewundern. Dies sind teils melonengroße
Limonen, welche in dieser Form nur an der Amalfiküste wachsen. Als Spezialität
wird hieraus der bekannte Limoncello, ein etwa 34%iges Destillat, hergestellt.
Diesen kann man natürlich in jedem zweiten Laden in jeder erdenklichen Flaschenform,
als Pralinenfüllung und Crema erhalten. Eine Verkostung durch die Autoren steht
aktuell noch aus.
Von Sorrento aus konnten wir zusätzlich die Schnellboote
beobachten, welche mit einer Legion von Touristen beladen nach Capri
übersetzen. Hierzu später mehr.
Sonntag
Als wir am Sonntag die Augen öffneten strahlte uns die Sonne
direkt durch das geöffnete Fenster des Wohnwagens ins Gesicht. Der Himmel war
blau und in unserer Bucht lagen die ersten kleinen bis mittelgroßen Ausflugsboote.
Wir beschlossen uns die Küstenstrasse nach Amalfi
(Amalfitana) anzusehen.
Als Ziele wurden Positano und Praiano angepeilt. Positano gilt
hierbei als das reichste Dorf der Amalfiküste. Der Weg über die berühmte Küstenstrasse
ist insgesamt -atemberaubend. Entlang der steilen Klippen führt die Strasse in
geschwungenem Verlauf zu den ebenfalls am Hang errichteten Dörfern. Man hat
einen wunderbaren Blick über das Meer mit den vorgelagerten Inseln der Sirenen
aus Homers Odysseus.
Als wir Positano erreichten konnte man feststellen, dass es dort unmöglich ist mal eben zu halten oder zu parken. Es besteht aufgrund der Enge der Strassen und des Geländes auch kein Fußweg. Autos passen grundsätzlich schon aneinander vorbei. Grundsätzlich. Der Ort ist wieder einmal beeindruckend in die Hänge konstruiert und zeigt eine deutlich mondänere Touch, als wir es bisher gesehen hatten. Hier gilt erstmals – wer was auf sich hält - Kragen hoch
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| Amalfitana vor Positano |
Als wir Positano erreichten konnte man feststellen, dass es dort unmöglich ist mal eben zu halten oder zu parken. Es besteht aufgrund der Enge der Strassen und des Geländes auch kein Fußweg. Autos passen grundsätzlich schon aneinander vorbei. Grundsätzlich. Der Ort ist wieder einmal beeindruckend in die Hänge konstruiert und zeigt eine deutlich mondänere Touch, als wir es bisher gesehen hatten. Hier gilt erstmals – wer was auf sich hält - Kragen hoch
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| Positano - im Gegenlicht |
In Praiano ging es dann etwas bergauf zu einem kleinen
Spaziergang. Von hier sollte der sogenannte „Götterpfad“, ein Wanderweg nach
Positano beginnen.
Mal schauen ob wir das noch in den nächsten Tagen machen.
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| Blick über Praiano |
Mal schauen ob wir das noch in den nächsten Tagen machen.
Montag:
Der Montag war dann für Gammeln und die weitere Reiseplanung
blockiert worden. Die Möglichkeiten in das Welt weite Web zu gelangen war
weiterhin schwierig. Wir mussten außerdem feststellen, dass man nicht mal eben,
wie geplant nach Korsika übersetzen konnte, ohne nicht erhebliche Wege
zurückzulegen. Nach einigem Suchen beschlossen wir daher eine kleine Routenänderung.
Statt direkt nach Korsika geht es von Neapel zunächst nach Sardinien. Hier
werden wir dann einige Tage verbringen und später nach Korsika übersetzen. Da
die nächste Fähre erst am Dienstag dem 07.05. für uns in Frage kam, konnten wir
mit etwa 2 Tagen mehr Aufenthalt in Marina del Cantone rechnen.
Gut so.
Dienstag:
Dienstag ging es mit dem Touristenboot direkt aus unserer
Bucht nach Capri. Unser freundlicher und versierter Guide Vincenze konnte dann
noch eine Führung samt Bustransfer an uns verhökern, was sich im Nachhinein als
sinnvoll heraus stellte.
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| Unser Dampfer "Nerano" |
Franka konnte also morgens um 9:00 ihre erste Bootsfahrt
abhaken. Wir sind uns bis jetzt nicht einig, ob sie noch müde war, oder ihr
vielleicht doch übel, oder ob nicht einfach nur alles komisch war, aber eine
gewisse Blässe konnte man der Nasenregion nicht absprechen.
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| Los geht die wilde Fahrt |
Wir landeten zunächst auf der Rückseite der Insel, in der
Marina Piccola. In dieser kleinen Bucht färbt sich gerade in den späten
Nachmittagsstunden das Meer türkisblauen. Die hier angesiedelten Lokale stehen
hübsch zwischen den Klippen. Umrandet wird die Bucht von steilen Hängen mit
bunten Häusern. Wirklich pitoreskt.
Von dort ging es nach Capri hoch. Neben den erwarteten Geschäften fanden sich eine Menge Touristentrupps mit unterschiedlichsten Gruppenerkennungszeichen am Shirt . Wir hatten übrigens gelbe selbst bemalte VIP Klebchen....Yes.
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| Marina Piccola 1 |
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| Die Ruhe vor dem Sturm |
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| Marina Piccola 2 |
Von dort ging es nach Capri hoch. Neben den erwarteten Geschäften fanden sich eine Menge Touristentrupps mit unterschiedlichsten Gruppenerkennungszeichen am Shirt . Wir hatten übrigens gelbe selbst bemalte VIP Klebchen....Yes.
Von Vincenze erfuhren wir, das auf Capri seit 1989 , oder
99?, per Gesetz keine neuen Häuser errichtet werden dürfen. Ergo stieg der
Preis für deinen Quadratmeter Capribude auf .... 22.000 Euro.... Yes.
Auf Capri leben übrigens etwa 12.000 Menschen – tgl. kommen
15.0000 Touristen. Und wir waren VIP ... Yes.
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| I need a dollar , dollar a dollar is what.... |
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| Kragen hoch |
Nachdem wir Gucci und Co. gesehen hatten, ging es hoch nach
Anacapri. Dies ist ein kleines Dorf oberhalb der Stadt Capri und touristisch
nicht ganz so erschlossen heißt es. Na ja.
Übrigens heißt die Strasse nach oben „Mamma Mia“ – Eine wirklich
interessante Strassenkonstruktion. Und wer, wie ich, Höhenangst kennt, weiß
warum. Aufgrund meiner Körpermaße , durfte ich rechts vorn neben dem Fahrer
sitzen. Fehler. Denn so konnte ich nun direkt neben meinen Sandalen die Klippe
hinab auf die Boote in der Bucht schauen. Die Tochter fand`s gut.
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| Bussurfing auf der Insel |
In gut 400 Meter Höhe angekommen waren von der Villa Michele
Neapel, der Vesuv, unsere Landzunge in Richtung Sorrento und Massa Lubrense
wunderbar sichtbar.
Nach einigen Stunden ging es dann bergab zurück nach Marina Piccola. Hier wurden die Füße nochmal ins türkisblaue Wasser gehalten und ab ging es nach einer Inselumrundung nach Hause. Gegen 17:30 konnte Franki dann wieder schaukelfrei zu Abend essen.
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| Blick auf Capri mit Marina Grande und unserer Landzunge im Hintergrund |
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| Grundschulkinder in der Pause auf Anacapri |
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| Kirche auf Anacapri - Namen vergessen |
Nach einigen Stunden ging es dann bergab zurück nach Marina Piccola. Hier wurden die Füße nochmal ins türkisblaue Wasser gehalten und ab ging es nach einer Inselumrundung nach Hause. Gegen 17:30 konnte Franki dann wieder schaukelfrei zu Abend essen.
Abschließend heißt es auch jetzt: erster deutscher
CL-Finalist steht fest. Wie auch immer.
Mittwoch:
Auch an diesem Tag konnten wir uns nur zum Abhängen
aufraffen. Matze war mit Franka in Massa Lubrense und trank Cafe americano.
Stephie ruhte sich am Steinstrand in unserer Bucht aus. Am Abend stand ein
Besuch in „Le Sirene“ an.
An Fisch gibt es hier nur das was aktuell in der Bucht gefangen wird. Außerdem werden als Geheimtip (zu Recht) die Liguini del zucchini empfohlen.
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| Le Sirene |
An Fisch gibt es hier nur das was aktuell in der Bucht gefangen wird. Außerdem werden als Geheimtip (zu Recht) die Liguini del zucchini empfohlen.
Nach einem netten und sehr köstlichen Abend ging es zur
Ruhe.
Donnerstag:
Heute ging es früh Richtung Ravello und Minori. Diese
Orte liegen von uns gesehen am Ende der Amalfitana. Ravello ist oberhalb der
eigentlichen Küstenorte gelegen und ein sehr süßes Dorf in den Bergen. In der
Villa Rufolo finden seit Jahrzehnten regelmäßig klassische Konzerte und
Festspiele statt. Von dieser Villa samt Garten hat man einen Blick über die
westliche Küstenregion.
Der Garten der Villa ist mit Blumenbeeten anglegt und terassenförmig zugänglich. Die alten Gemäuer zeugen noch von der ursprünglich römischen Architektur.
Nach der Villa wurde noch der Ort erkundet. In Minori ging es vornehmlich an den kleinen Strand.
Hier konnte dann auch die tägliche Ration von mindesten 350 g Eis eingenommen werden konnte.
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| Villa Rufolo |
Der Garten der Villa ist mit Blumenbeeten anglegt und terassenförmig zugänglich. Die alten Gemäuer zeugen noch von der ursprünglich römischen Architektur.
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| Er mit ihr unterm Bogen |
Nach der Villa wurde noch der Ort erkundet. In Minori ging es vornehmlich an den kleinen Strand.
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| Blick in die Berge vom Strand in Minori- Oberhalb ist im Hintergrund Ravello sichtbar - |
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| Läuft |
Hier konnte dann auch die tägliche Ration von mindesten 350 g Eis eingenommen werden konnte.
Freitag:
Chillen, chillen, chillen...sonnen....wieder chillen,
chillen, chillen....
Das waren die letzten acht Tage in einer kurzen Zusammenfassung, vielen Dank für euer Interesse.
Ciao Ragazzi
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| -ohne Worte- |
Das waren die letzten acht Tage in einer kurzen Zusammenfassung, vielen Dank für euer Interesse.
Ciao Ragazzi
























Es ist zum Brechen...immerzu diese fröhlich-relaxte Grundstimmung und dann noch die geradezu anmaßend attraktiven sonnengetränkten Bilder der buckligen Wahlverwandschaft!
AntwortenLöschenWürde ich euch nicht lieben ich müsste euch hassen! Bin schon quitschgelb wie eine der riesenhaften Limonen vor Neid und habe auch eine vergleichbar ausladende "meloneske" Körpermitte!
Ihr fehlt uns wirklich sehr, mein Göttergatte meinte gestern, als Reaktion auf einen völlig wahrheitsgetreuen Tatsachenbericht über die haarsträubende Suche nach Nahrung für unsere anstehende Vermählung meinerseits, nur kopfschüttelnd: "...wird Zeit dass Stephie wieder kommt!!!". Dem schließe ich mich an!
Dicken Kuss, Claudette