Prolog
Willkommen
liebe Reisebegleiter, hiermit startet unser Versuch ein kleines
Reisetagebuch für alle Daheimgebliebenen zu verfassen. Wir hoffen dann
nicht alles nochmal erzählen zu müssen. Außerdem wird dies ein
herrvorragender Speicher für uns selbst sein.
Vorwort
Ein langer Weg der Vorbereitung geht zu Ende und
gleichzeitig beginnt damit für uns drei ein 2-monatiges kleines Abenteuer.
Am Anfang unserer Planung der Europareise,
mussten wir uns zunächst einmal Gedanken über die Form der Unterkunft machen.
Aus der Idee, die Reise in Mietunterkünften zu
verbringen, reifte im Laufe der Zeit die Überzeugung diesen Trip mittels
mobilem nicht motorisiertem Eigenheim umzusetzen.
Danach
galt es die Route für unseren Trip zu finden. Aus den
unterschiedlichsten Wünschen der Teilnehmer, wurde am Ende eine
Rundreise, welche Cornwall, die Atlantikküste Frankreichs, Korsika, die
Amalfiküste und Ligurien einschloss. Unsere Tochter schloss sich der
Planung vorbehaltlos an.
Zunächst
sollten die Ziele auch genau dieser Reihenfolge entsprechend
angesteuert werden. Jedoch aufgrund der diesjährigen Wetterlage, welche
das Färben der Eier zum Fest der Auferstehung obsolet machte, begannen
wir an den Tourplänen zu zweifeln.
Als
schließlich selbst die Schafe in England in den Schneemetern Cornwalls
untergingen und nur noch via Helikopter zu retten waren (Nebenbemerkung:
hier machte es offensichtlich erstmals Sinn das schwarze....naja)
entschieden wir die Route umzudrehen.
Damit stand fest....
1. Ziel Ligurien!!
Und nun, viel Spass beim Lesen liebe Mitreisenden...
1. Tag, Montag Anfahrt Ligurien:
Da Ligurien im nordwestlich Teil Italiens liegt, galt es
zunächst die Strecke von Witten nach Levanto, am ligurischen Meer gelegen, einzuteilen.
Wir planten unsere Abreise am Montag nachmittag und hofften auf dem letzten Truckstop vor dem
Gotthardtunnel unsere 1. Übernachtung zwischen LKWs und an der Autobahn machen zu können.
Am Folgetag sollte die Weiterfahrt
zum Endziel Cinque Terre, Levanto erfolgen.
Die Länge der Strecke flößte nicht nur uns, sondern auch allen Planungsbegleitern Respekt ein. Deshalb behielten wir
uns auch vor, ggf. früher zu halten um die erste
Nacht in unserem Eigenheim zu verbringen.
Mit
einer Stunde Verspätung begannen wir unsere Fahrt von Witten aus und
kamen zunächst hervorragend voran. So schafften wir es gegen 23:00 Uhr
an die Schweizer Grenze. Die Vignette für den Inselstaat wurde natürlich
noch auf deutschem Boden gekauft. Durch die freundlichen Schweizer
Grenzbeamten wurden wir jedoch darauf hingewiesen eine 2. Vignette für
den Wohnwagen für den Unkostenbeitrag von 33,50 € zu
erstehen. Somit dürfen wir jetzt ein Jahr lang in der Schweiz
campen.Yes.
Nach
einer strassenbaulich bedingten Vollsperrung der Autobahn gegen 1:30
und einer innerstädtischen Umleitung durch Luzern erfolgte eine erneute
Sperrung diesmal zum Zwecke einer routinemäßigen Kotrolle.
Offensichtlich hatten die Beamten in Anbetracht der Uhrzeit, unserer
Gesichter und dem offensichtlichen Wunsch in den Urlaub zu fahren,
Mitleid und
ließen uns passieren, sodass der Rastplatz vor dem Gottardtunnel gegen 2
Uhr
erreicht wurde.
An
dieser Stelle müssen wir das größte Lob unserer absolut lieben und
fröhlichen Tochter widmen, die den gesamten Weg nicht ein einizges Mal
gemeckert hat und diesen Streckenabschnitt damit überhaupt erst möglich
gemacht hat.
Zwischen den steilen Wänden der Alpen hieß es nun - Kurbel rauß, Stützen runter, rein ins Bett und nach ein paar
Minuten des Ausgleichs unseres vestibulären Systems und der konsequenten
Ausblendung der Autobahnkulisse - komatöser Schlaf.
2. Tag, Dienstag, Weiterfahrt nach Levanto:
Morgens erwachten wir im traumhaftem Alpenpanorama.
![]() |
| Franki erwacht Südlich des Weißwurstäquators |
Nach
kurzem Snack ging es dann direkt weiter auf die Autobahn. Kurz nach dem
Tunnel erwarteten uns bereits traumhaftes Wetter und sonnige
Temperaturen.
Nach
einer kurzen Unterbrechung zum Tanken befand sich leider ein Schlüssel
zwecks Sonnebad noch auf dem Autodach, um einige hundert Meter später
scheppernd vom Dach zu fallen und dafür zu sorgen, dass das erste
Trainingprogramm des Urlaubs zum Zwecke einer erfolgreichen Auffindung des Selbigen absolviert wurde. Check.
Nach
traumhafter Fahrt entlang der italienischen Riviera kamen wir mit Hilfe von unzähligen Serpentinen am Fuße der Berge in
Levanto an und schlugen mit unseren Wohnwagen auf dem Campingplatz "Cinque Terre Levanto" auf.
![]() |
| Parkplatz des Campingcommanders |
Es
schloss sich sogleich eine Erkundungstour an die die örtliche Promenade
an und wir hielten das erste Mal die Füße ins Mittelmeer. Wir genossen
die nachmittäglich wärmende Sonne und Ruhe.
3. Tag, Mittwoch:
Nach dem Zeltaufbau konnten wir einen schönen Spaziergang durch Levanto Centro genießen und legten uns in die Bucht.
Strand,
Sand, Meer, hinter uns die Berge, um uns herum die ins Wasser fallenden
Steilhänge und wirklich super schöne Häuschen und alte Villen, lassen
verstehen, warum man hier dem süßen Müßiggang fröhnen kann und auch
wird.
4. Tag, Donnerstag:
Da
wir nur ein Dorf vom Weltkulturerbe Cinque Terre entfernt sind,
fuhren wir ins erste der 5 Dörfer Monterosso. Die Cinque Terre bestechen
durch die steil in den Hang gebauten Häuser, die in verschiedensten
Pastelltönen getünchten Häuser und die terrassiert angelegten Weinhänge
hinter diesen Dörfern. In dieser Kulisse ließ es sich hervorragend
sonnen und baden. Das Mittelmeer ist zwar noch recht erfrischend, aber
Meer ist Meer....
Meer ist Meer....
| Bucht von Moterosso |
| Monterosso Yachtclub - No Members |
| Meerblick Monterosso |



Erster!
AntwortenLöschenIhr Lieben, das liest sich ja alles schon sehr wunderbar und ihr macht euch auf den Fotos wirklich prächtig!
Mehr davon! In diesem Sinne Ciao Raggazzi aus der Heimat!
Ich wünsche Euch eine superschöne "Auszeit" zusammen, immer Luft auf den Reifen, Sprit im Tank, schöne und saubere Rastplätze, gutes Wetter und die Zeit und Muße, diesen Blog weiter zu führen! Liebe Grüsse aus aktuell Herne! ��
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