Freitag, 19. April 2013


Prolog
Willkommen liebe Reisebegleiter, hiermit startet unser Versuch ein kleines Reisetagebuch für alle Daheimgebliebenen zu verfassen. Wir hoffen dann nicht alles nochmal erzählen zu müssen. Außerdem wird dies ein herrvorragender Speicher für uns selbst sein.


Vorwort
Ein langer Weg der Vorbereitung geht zu Ende und gleichzeitig beginnt damit für uns drei ein 2-monatiges kleines Abenteuer.
Am Anfang unserer Planung der Europareise, mussten wir uns zunächst einmal Gedanken über die Form der Unterkunft machen.

Aus der Idee, die Reise in Mietunterkünften zu verbringen, reifte im Laufe der Zeit die Überzeugung diesen Trip mittels mobilem nicht motorisiertem Eigenheim umzusetzen.



Danach galt es die Route für unseren Trip zu finden. Aus den unterschiedlichsten Wünschen der Teilnehmer, wurde am Ende eine Rundreise, welche Cornwall, die Atlantikküste Frankreichs, Korsika, die Amalfiküste und Ligurien einschloss. Unsere Tochter schloss sich der Planung vorbehaltlos an.

Zunächst sollten die Ziele auch genau dieser Reihenfolge entsprechend angesteuert werden. Jedoch aufgrund der diesjährigen Wetterlage, welche das Färben der Eier zum Fest der Auferstehung obsolet machte, begannen wir an den Tourplänen zu zweifeln. 
Als schließlich selbst die Schafe in England in den Schneemetern Cornwalls untergingen und nur noch via Helikopter zu retten waren (Nebenbemerkung: hier machte es offensichtlich erstmals Sinn das schwarze....naja) entschieden wir die Route umzudrehen. 

Damit stand fest....
1. Ziel Ligurien!!


Und nun, viel Spass beim Lesen liebe Mitreisenden...

 
1. Tag, Montag Anfahrt Ligurien:



Da Ligurien im nordwestlich Teil Italiens liegt, galt es zunächst die Strecke von Witten nach Levanto, am ligurischen Meer gelegen, einzuteilen.



Wir planten unsere Abreise am Montag nachmittag und hofften auf dem letzten Truckstop vor dem  Gotthardtunnel unsere 1. Übernachtung zwischen LKWs und an der Autobahn machen zu können.
Am Folgetag sollte die Weiterfahrt zum Endziel Cinque Terre, Levanto erfolgen.



Die Länge der Strecke flößte nicht nur uns, sondern auch allen Planungsbegleitern Respekt ein. Deshalb behielten wir uns auch vor, ggf. früher zu halten um die erste Nacht in unserem Eigenheim zu verbringen.



Mit einer Stunde Verspätung begannen wir unsere Fahrt von Witten aus und kamen zunächst hervorragend voran. So schafften wir es gegen 23:00 Uhr an die Schweizer Grenze. Die Vignette für den Inselstaat wurde natürlich noch auf deutschem Boden gekauft. Durch die freundlichen Schweizer Grenzbeamten wurden wir jedoch darauf hingewiesen eine 2. Vignette für den Wohnwagen für den Unkostenbeitrag von 33,50 € zu erstehen. Somit dürfen wir jetzt ein Jahr lang in der Schweiz campen.Yes. 
Nach einer strassenbaulich bedingten Vollsperrung der Autobahn gegen 1:30 und einer innerstädtischen Umleitung durch Luzern erfolgte eine erneute Sperrung diesmal zum Zwecke einer routinemäßigen Kotrolle. Offensichtlich hatten die Beamten in Anbetracht der Uhrzeit, unserer Gesichter und dem offensichtlichen Wunsch in den Urlaub zu fahren, Mitleid und ließen uns passieren, sodass der Rastplatz vor dem Gottardtunnel gegen 2 Uhr erreicht wurde.

An dieser Stelle müssen wir das größte Lob unserer absolut lieben und fröhlichen Tochter widmen, die den gesamten Weg nicht ein einizges Mal gemeckert hat und diesen Streckenabschnitt damit überhaupt erst möglich gemacht hat.



Zwischen den steilen Wänden der Alpen hieß es nun - Kurbel rauß, Stützen runter, rein ins Bett und nach ein paar Minuten des Ausgleichs unseres vestibulären Systems und der konsequenten Ausblendung der Autobahnkulisse - komatöser Schlaf.



2. Tag, Dienstag, Weiterfahrt nach Levanto:

Morgens erwachten wir im traumhaftem Alpenpanorama. 

Franki erwacht Südlich des Weißwurstäquators

 Nach kurzem Snack ging es dann direkt weiter auf die Autobahn. Kurz nach dem Tunnel erwarteten uns bereits traumhaftes Wetter und sonnige Temperaturen. 
Nach einer kurzen Unterbrechung zum Tanken befand sich leider ein Schlüssel zwecks Sonnebad noch auf dem Autodach, um einige hundert Meter später scheppernd vom Dach zu fallen und dafür zu sorgen, dass das erste Trainingprogramm des Urlaubs zum Zwecke einer erfolgreichen Auffindung des Selbigen absolviert wurde. Check.

Nach traumhafter Fahrt entlang der italienischen Riviera kamen wir mit Hilfe von unzähligen Serpentinen am Fuße der Berge in Levanto an und schlugen mit unseren Wohnwagen auf dem Campingplatz "Cinque Terre Levanto" auf.

Parkplatz des Campingcommanders

Es schloss sich sogleich eine Erkundungstour an die die örtliche Promenade an und wir hielten das erste Mal die Füße ins Mittelmeer. Wir genossen die nachmittäglich wärmende Sonne und Ruhe.






3. Tag, Mittwoch:

Nach dem Zeltaufbau konnten wir einen schönen Spaziergang durch Levanto Centro genießen und legten uns in die Bucht.
Strand, Sand, Meer, hinter uns die Berge, um uns herum die ins Wasser fallenden Steilhänge und wirklich super schöne Häuschen und alte Villen, lassen verstehen, warum man hier dem süßen Müßiggang fröhnen kann und auch wird.






4. Tag, Donnerstag:

Da wir nur ein Dorf vom Weltkulturerbe Cinque Terre entfernt sind, fuhren wir ins erste der 5 Dörfer Monterosso. Die Cinque Terre bestechen durch die steil in den Hang gebauten Häuser, die in verschiedensten Pastelltönen getünchten Häuser und die terrassiert angelegten Weinhänge hinter diesen Dörfern. In dieser Kulisse ließ es sich hervorragend sonnen und baden. Das Mittelmeer ist zwar noch recht erfrischend, aber 
Meer ist Meer....
 

Bucht von Moterosso

Monterosso Yachtclub - No Members


Meerblick Monterosso









2 Kommentare:

  1. Erster!
    Ihr Lieben, das liest sich ja alles schon sehr wunderbar und ihr macht euch auf den Fotos wirklich prächtig!
    Mehr davon! In diesem Sinne Ciao Raggazzi aus der Heimat!

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  2. Ich wünsche Euch eine superschöne "Auszeit" zusammen, immer Luft auf den Reifen, Sprit im Tank, schöne und saubere Rastplätze, gutes Wetter und die Zeit und Muße, diesen Blog weiter zu führen! Liebe Grüsse aus aktuell Herne! ��

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