So liebe Leser, wir nähern uns in unterschiedlich zu bewertenden Schritten der finalen Runde unserer Reise und möchten euch nun über unsere Schritte im Vereinigten Königreich berichten....
Viel Spass
Donnerstag:
Die Anreise nach Roscoff dauerte insgesamt 8 Stunden. Die
ersten 6 Stunden fuhren wir an einem Stück, da Franka super mitmachte und
keinerlei Probleme mit der Fahrt zu haben schien.
In Roscoff ankommend wurden wir erwartungsgemäß von einer
guten Organisation im Hafen überrascht. Wir konnten bei Ankunft direkt auf das
Schiff und genossen beim Essen den traumhaften Sonnenuntergang an Deck.
Nach Umstellung der Uhren ging es dann um 6:30 Ortszeit
etwas übermüdet von Bord.
Nun hieß es Linksverkehr. Erstmals nicht mit einem
Mietauto, sondern mit eigenem eigenem Gefährt nebst Anhänger und fehlendem
Wohnwagenaußenspiegel.
(Rückschau der Autoren: Es könnte ggf. bisher unerwähnt
geblieben sein, dass dem Fahrerduo der rechte zusätzliche Seitenspiegel
mehrfach abhanden kam. Das lag in Neapel z.B. an dem linken Seitenspiegel eines
geparkten Autos, den wir „touchierten“ und wodurch unser Seitenspiegel erstmals
unsanft auf dem Boden flog. Das zweite Mal verloren wir den rechten Spiegel auf
Sardinien unter Einwirkungen der rauschenden Geschwindigkeit auf der Fahrt nach
Santa Teresa. Dort zersprang dann das Spiegelglas so sehr, dass man dieses
vorsichtig als unbrauchbar einstufen konnte.)
Unser ursprünglich geplantes Ziel Tintagel ließen wir
zugunsten Newquays (Surf-City, UK) links liegen. Wir erreichten den Ort nach
etwa 1,5 Stunden unfallfrei und suchten uns einen Zeltplatz. Hier wurden wir
nach feiner britischer Art in Empfang genommen. Da wir nicht reserviert hatten und der Platz aufgrund aktueller Ferien recht voll war, musste uns ein pitch vorbereitet werden. Das hieß - der Rasen wurde gemäht - really british.
Die Pause wurde dann von uns für ein echtes englisches Breakfast genutzt. Bei Spiegelei, gebutterten Toast, Baked beans, sausages und Rösti genossen wir die ersten englischen Sonnenstrahlen.
Die Pause wurde dann von uns für ein echtes englisches Breakfast genutzt. Bei Spiegelei, gebutterten Toast, Baked beans, sausages und Rösti genossen wir die ersten englischen Sonnenstrahlen.
Wir bauten zügig, mittlerweile geübt in Ausrichtung,
Einrichtung des fahrbaen heims und Ausräumen des Autos, auf und begaben uns zur
Location-Schau nach Newquay. Newquay versteht sich als die Stadt im englischen
Königreich, in dem erstmals dem Wellenreiten nachgegangen worden sei. Es bietet
in verschiedenen Buchten insgesamt sieben, oder je nach zählweise 10 Strände.
Entsprechend findet man eine Menge Surfflair und – Menschen –
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| vier der "seven beaches" von Newquay |
Die „seven beaches“ von Newquay empfingen uns bei
strahlendem Sonnenschein. Da die Briten noch bis Sonntag Ferien haben, waren
die Strände gut gefüllt. Wir genossen das bunte Treiben am Fistral beach (Hauptstrand)
von den hohen Klippen aus.
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| Fistral north |
Danach ging es zu den nahegelegenen Bedruthan Steps.
Man findet hier haushohe Felsblöcke in einer großen Bucht an einem Sandtrand gelegen. Vollkommen gefangen genommen von der Schönheit und beeindruckt von so wundervoller Natur allein bereits von oben, gingen wir die steile Treppe hinab. Diese Bucht ist einfach unbeschreiblich. Im Angesicht so eines spektakulären Naturschauspiels blieb uns nur das Staunen und demütiges Bewundern.
Man findet hier haushohe Felsblöcke in einer großen Bucht an einem Sandtrand gelegen. Vollkommen gefangen genommen von der Schönheit und beeindruckt von so wundervoller Natur allein bereits von oben, gingen wir die steile Treppe hinab. Diese Bucht ist einfach unbeschreiblich. Im Angesicht so eines spektakulären Naturschauspiels blieb uns nur das Staunen und demütiges Bewundern.
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| Bedruthan von oben |
Zusätzlich hatten wir Glück mit dem Timing, denn die Bucht füllt sich bei Flut komplett und hat wohl schon den ein oder anderen Unvorsichtigen verschluckt. Wir kamen genau zum Zeitpunkt der Ebbe an und konnten daher ohne Gefahr den nun riesigen Sandstrand entlangspazieren.
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| Bedruthan bei Ebbe |
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| Fussspuren |
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| Muschelbank |
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| Bis zum Hals.... |
Die Bilder dienen an dieser Stelle mehr der Dokumentation,
denn sie fangen vermutlich nur annähernd diese spektakuläre Kulisse ein, die man
wohl als die beeindruckendste der bisher gesehenen Buchten bezeichnen kann.
Samstag:
Heute standen St. Ives und Cape Cornwall zur Erkundung an.
St. Ives blickt auf eine lange Künstlergeschichte zurück und
man findet noch heute zig Galerien und Ausstellungsräumchen. Wir wurden vom
Charme dieses Ortes schnell erfasst schnell, denn die kleinen Häuschen und
engen Gassen sorgen für einen very british style.
Es war allerdings wirklich recht voll, da die noch
schulfreien Briten auch schon von St. Ives gehört zu haben schienen.
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| St. Ives von oben |
Das störte indes nur wenig. So konnten wir noch häufiger die
Gelegenheit nutzen und dem Oxford English mal wieder richtig frönen.
Ein Traum - awesome, gourgeous, lovely.... Es macht einfach
Spass zu zu hören.
Auf Geheiß der Reisezeitschrift Merian kehrten wir zum
Mittag ins Seafood Cafe ein.
Wie man sicher weiß ist dies eine für uns nicht alltägliche Entscheidung.
Denn - 2 von 3
Reisenden essen eigentlich so gut wie gar keinen Fisch. Aber wir hatten uns vorgenommen dies auf der Reise partiell zu durchbrechen...
Und wir dürfen verkünden: Es hat sich gelohnt! Denn der Tipp
war wirklich gut. Das Cafe war stilvoll und hübsch eingerichtet. Die Frischfischtheke bot den morgendlichen
Fang der örtlichen Fischer an. Der Seehecht mit Kartoffelpüree und der
Seafood-Mix waren wirklich delicious. Wir kommen der Sache näher....
Danach machten wir uns auf den Weg zu Cape Cornwall. Dieser
Zipfel des Landes ist zwar weder der Westlichste (das wäre Land´s End – 6 km
weiter und in Sichtweite) noch bietet er sonstige geografische Extreme, aber
wer fragt schon nach so was im Anblick dieser landschaftlichen Pracht?
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| Heinz baut Klippen - Yes |
Körperlich angenehm erschöpft von den Eindrücken schmissen
wir abends erneut den Grill an und fielen danach müde ins Bett.
The Lizard und St. Mawes
Der südlichste Zipfel Englands ( geographisches Extrem!!) liegt
ca. 50 km von unserem Standort entfernt, daher machten wir uns auf die Socken
selbigen zu besuchen.
Wir hatten einen weiteren Tag enormes Glück mit dem Wetter
und konnten die traumhafte Landschaft um Lizard Point bei blauem Himmel und
Sonnenschein genießen.
In einem kleinen Café gab es dann stilecht den nachmittäglichen CreamTea.
Diese britische Vesper besteht aus einem Kännchen Tee (Earl Grey, Green or Herbal), Scones
(Mischung aus Brot und Kuchen), dazu ein Schälchen cornish Clotted Cream
In einem kleinen Café gab es dann stilecht den nachmittäglichen CreamTea.
Diese britische Vesper besteht aus einem Kännchen Tee (Earl Grey, Green or Herbal), Scones
(Mischung aus Brot und Kuchen), dazu ein Schälchen cornish Clotted Cream
(eine Art süßer Rahm/ Sahnecreme) und Marmelade.
Eine wirklich feine Zusammenstellung und eine gute Mahlzeit
...der Blick auf die Bucht von Lizard rundete den Genuss hervorragend
ab.
Danach ging es in das kleine Hafenstädtchen St. Mawes. Hier
empfing uns das erwartet klassische Bild von Cornwall. Nicht nur die
traumhaften Straßen mit Blick über Weiden und entlang des Meeres, sondern auch
die kleinen „Cottages“, die weiß getünchten Natursteinhäuser und die Segelboote
in der Bucht gehörten hier genauso dazu, wie die Strohhüte der älteren
Herrschaften bei Afternoon-Cream-Tea.
Die Häuser, die Einrichtung, und die Region verschafften
eine Menge Inspiration für das eigene Heim.
Bei Brot, Oliven, Strongbow und Milchbrei für das Baby,
genossen wir die Ruhe und den Frieden der sanft schaukelnden Segelboote im
Sonnenuntergang.
Besonders typisch für England sind die Gärten und genau
einen solchen Garten besuchten wir Montag. The Lost Garden of Heligan war
Jahrzehnte lang in Vergessenheit geraten, bis ein Holländer das Areal
entdeckte, es quasi restaurieren ließ und somit einen neuen alten Garten schuf.
Er entspricht in der Nutzung und Bepflanzung des ursprünglichen Gartens .
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| Lost Gardens of Heligan mit neuen Töpfen |
Die 11 ha schafften wir zwar nicht ganz, aber wir konnten schöne Eindrücke und interessante Pflanzenwelten entdecken.
Im „Hyde-Park-Bereich“ des Gartens saßen wir (wie soll es auch
anders sein) wieder in der Sonne und Franka genoss ihren Lunch.
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| frisch geschnitten |
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| Mevagissey Hafen |
Da unser Hunger aber nicht allzu groß war, beschränkten wir diesmal unseren Lunch auf Fish & Chips. Etwas eigentümlich und uns bisher unbekannt, ist der reichhaltige Einsatz von Essig auf eben selbigem Fast Food. Dies tut der geschmacklichen Auswüchse allerdings keinerlei Abbruch und so entwickeln wir uns offensichtlich noch zu reichhaltigen Fischkonsumenten.
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| Ladies first |
Von einer älteren Dame des Ortes wurden wir darauf hingewiesen, das Essen zu schützen, da die Möwen einem die Chips von der Hand klauen. Ein entsprechender Anschleichversuch des gefiederten Nahrungsdiebes konnte zum Glück frühzeitig entlarft und das Mahl gerettet werden.
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| Hafenidylle |
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| Weg he - Superhirn |
Da bei surforecast.com eine 3/10 für die Wellen ins Fristal Beach in Newquay angesagt waren, stand eine Tourpause zur Bräunung, zum entspannen am Strand und Boarden an.
Die Wellen waren dann auch erwartungsgemäß hervorragenden und so genossen wir einen Strandtag, den wir ebenso für morgen planen.
























Sieht ja mal wieder herrlich aus bei euch, da könnte man glatt Lust auf einen eigenen Trip nach good old britain entwickeln.... Ach warte, kommt ja!
AntwortenLöschenDann lasst uns noch ein bisschen clottet cream übrig und warnt die Herrschaften vor Ort schon mal vor: Matilda hat jetzt offiziell ihr eigenes Bobby-car und eine ausgeprägte rechs-links-Schwäche, da ist Vorsicht geboten!
Grüße aus der Heimat, wir heizen den Sommer schon mal für euch vor!
Bis bald dann und schöne Tage weiterhin!